Die Einreise nach Deutschland als Nicht-EU-Bürger kann ein unkomplizierter Prozess sein, insbesondere wenn Sie eine EU Blue Card aus einem anderen EU-Land besitzen. Die EU Blue Card soll hochqualifizierte Arbeitskräfte von außerhalb der EU anlocken und ihnen ermöglichen, in den Mitgliedstaaten zu leben und zu arbeiten.
In diesem Artikel werden wir die Berechtigung, die Vorteile, die Anforderungen, das Antragsverfahren, die Gebühren, die Bildungsabschlüsse und Insider-Tipps untersuchen, um die Einreise von Nicht-EU-Bürgern mit einer ausländischen EU-Blue Card nach Deutschland und ihren nahtlosen Übergang zu erklären.
Was bedeutet eine ausländische EU Blue Card für Deutschland?
Die EU Blue Card ist eine Arbeitserlaubnis für hochqualifizierte Nicht-EU-Bürger in den meisten EU-Ländern. Eine „ausländische EU Blue Card“ ist eine Blue Card, die von einem anderen EU-Land (z. B. Frankreich oder Spanien) ausgestellt wurde und mit der Sie nach 18-monatigem Besitz nach Deutschland einreisen können. Deutschland ist mit seiner boomenden Wirtschaft und der Nachfrage nach Talenten in Bereichen wie IT, Ingenieurwesen und Gesundheitswesen ein beliebtes Ziel für Blue-Card-Inhaber, die nach neuen Möglichkeiten suchen.
Berechtigung für Nicht-EU-Bürger, die nach Deutschland einreisen
Um mit einer ausländischen EU-Blue Card einreisen zu können, benötigen Sie:
- Gültige EU-Blue Card: Mindestens 18 Monate in einem anderen EU-Land gehalten.
- Qualifizierter Beruf: Ihr Beruf muss zu den hochqualifizierten Sektoren Deutschlands passen (z. B. MINT, Medizin).
- Stellenangebot in Deutschland: Ein Arbeitsvertrag mit einem Gehalt von mindestens 48.300 EUR/Jahr (Standardschwelle 2025) oder 43.759,80 EUR/Jahr für Mangelberufe (z. B. IT, Pflege), mit Genehmigung der Bundesagentur für Arbeit, wenn das Gehalt unter 48.300 EUR liegt.
- Einhaltung der Vorschriften: Für Blue-Card-Übergänge ist in der Regel keine Arbeitsmarkttest erforderlich.
Vorteile einer ausländischen EU-Blue Card in Deutschland
Warum nach Deutschland ziehen? Das erwartet Sie:
- Arbeitsmobilität: Nach 18 Monaten umziehen und innerhalb eines Monats eine deutsche Blue Card erhalten.
- Familienzusammenführung: Bringen Sie Ihren Ehepartner und Ihre Kinder mit – Ehepartner können frei arbeiten.
- Daueraufenthalt: Berechtigt nach 21 Monaten (mit B1 Deutsch) oder 33 Monaten (ohne).
- Vereinfachtes Verfahren: Ihre vorherige Blue Card verkürzt den bürokratischen Aufwand.
- Wirtschaftliches Zentrum: Zugang zum erstklassigen Arbeitsmarkt und Lebensstil in Deutschland.
Erforderliche Dokumente für ausländische EU-Blue-Card-Inhaber
Ihr Mitarbeiter benötigt diese Dokumente, um nahtlos nach Deutschland zu wechseln:
- Gültiger Reisepass: Muss aktuell sein.
- Bestehende EU-Blue Card: Seit mindestens 18 Monaten in einem anderen EU-Land aktiv.
- Deutscher Arbeitsvertrag: Muss die Gehaltsschwelle erfüllen (48.300 € oder 43.759,80 € für Mangelberufe).
- Qualifikationsnachweis: In Deutschland anerkannte Abschlüsse oder Zertifikate.
- Krankenversicherung: Gültige gesetzliche oder private Krankenversicherung für Deutschland.
- Sprachkenntnisse (optional): Nicht erforderlich, aber hilfreich für die Integration.
Bildungsanforderungen
Deutschland sucht qualifizierte Fachkräfte, daher sind Bildungsabschlüsse von entscheidender Bedeutung. Hier sind die Details:
- Mindestqualifikation: Ein Universitätsabschluss (Bachelor oder höher) oder 5 Jahre einschlägige Berufserfahrung (z. B. im IT-Bereich).
- Anerkennung: Überprüfen Sie die Anerkennung des Abschlusses über die kostenlose Anabin-Datenbank (www.anabin.kmk.org). Wenn der Abschluss nicht aufgeführt ist, lassen Sie eine ZAB-Vergleichbarkeitserklärung (200 €) ausstellen.
- Relevanz: Die Ausbildung Ihres Mitarbeiters muss mit dem Stellenangebot übereinstimmen.
Profi-Tipp: Sie können Anabin (Bildungsdatenbank der deutschen Behörden) frühzeitig nutzen, um Verzögerungen zu vermeiden; die Bearbeitung durch die ZAB dauert 2–3 Monate.
Antragsverfahren für die Einreise nach Deutschland
Befolgen Sie diese Schritte: