Wie Trumps Wissenschaftspolitik Forscher nach Europa treibt

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Zuletzt aktualisiert
April 4, 2025

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Louvre, Paris, FrankreichLouvre, Paris, Frankreich

Die jüngsten Veränderungen in der US-Wissenschaftsfinanzierung und -politik unter der neuen Regierung haben in der Forschungsgemeinschaft große Besorgnis ausgelöst. Angesichts des Einfrierens der Mittel, der Beschränkungen bei der gemeinsamen Nutzung von Daten und der Kürzungen bei wichtigen Agenturen wie der NOAA suchen viele in den USA ansässige Wissenschaftler - vor allem in den Bereichen Klima, Gesundheit und KI - anderswo nach Stabilität. Europa bietet sich als attraktive Alternative an, mit starker Unterstützung für akademische Freiheit und verlässliche Finanzierung.

Jahrzehntelang waren die USA die erste Adresse für Forscher, die die besten Möglichkeiten suchten. Jetzt kehrt sich dieser Trend um. Für Universitäten und Forschungszentren in Europa kann dies eine Chance sein, einige der klügsten Köpfe der Wissenschaft zu gewinnen. Hier erfahren Sie, was passiert und warum das wichtig ist.

Warum schauen mehr US-Wissenschaftler nach Europa?

In nur wenigen Monaten hat die US-Regierung mehrere Maßnahmen ergriffen, die sich unmittelbar auf die wissenschaftliche Arbeit auswirken:

  • Kürzungen der Mittel für Bundesforschungsprogramme, insbesondere in den Bereichen Klimawissenschaft und öffentliche Gesundheit.
  • Beschränkungen für die gemeinsame Nutzung von Daten, die die internationale Zusammenarbeit beeinträchtigen.
  • Entlassungen von Bundeswissenschaftlern, was zu Instabilität in wichtigen Forschungsbereichen führt.
  • Politische Einmischung in Themen wie Klimawandel, Gender Studies und Infektionskrankheiten.

Prominente Persönlichkeiten wie Yann LeCun, der leitende KI-Wissenschaftler von Meta, haben davor gewarnt, dass diese Maßnahmen Forscher vertreiben könnten. In der Zwischenzeit suchen die europäischen Institutionen aktiv nach Möglichkeiten, Stabilität und Unterstützung zu bieten.

Kehrt Europa den Braindrain um?

Jahrzehntelang waren die USA die erste Adresse für Wissenschaftler, da sie bessere Finanzmittel, Spitzenlabors und große Chancen boten. In Europa wanderten die besten Forscher oft zu amerikanischen Universitäten ab. Doch dieser Trend könnte sich nun ändern.

Angesichts der wachsenden Unsicherheit in der US-Politik hat Europa die Möglichkeit, mehr Talente anzuziehen. Länder wie Frankreich, Deutschland und die Niederlande bieten nicht nur Arbeitsplätze in der Forschung an, sondern führen auch schnellere Visa, zusätzliche Finanzmittel und stärkere Unterstützungssysteme ein, um die Umsiedlung zu erleichtern. Es ist ein seltener Moment, in dem Europa der neue Hotspot für globale Forschungstalente werden könnte.

Wie Europa darauf reagiert

1. Frankreich übernimmt die Führung

Frankreich hat als eines der ersten Länder gehandelt. Die Universität Aix-Marseille hat das Programm "Sicherer Ort für die Wissenschaft" ins Leben gerufen und bietet Forschern, die von den Kürzungen in den USA betroffen sind, Stellen an, insbesondere in der Klimawissenschaft. Auf die Initiative gingen innerhalb einer Woche über 50 Bewerbungen ein.

Die französische Regierung hat auch Forschungseinrichtungen ermutigt, Vorschläge für die Anwerbung von Talenten aus den USA einzureichen. Minister Philippe Baptiste nannte dies eine "traurige Gelegenheit", um das französische Forschungsökosystem zu stärken.

2. EU-weite Bestrebungen

Die Europäische Kommission erwägt die Einführung eines "Sonderpasses für die Wissenschaft", um die Mobilität von Forschern zu erleichtern. Der Europäische Forschungsrat (ERC) bietet bereits 1 Million Euro an zusätzlichen Mitteln für Wissenschaftler, die in die EU umziehen.

Bei der deutschen Max-Planck-Gesellschaft sind in letzter Zeit doppelt so viele Bewerbungen von US-Forschern eingegangen. Auch Belgien und die Niederlande führen neue Postdoc-Stellen und Fördermittel ein, um Talente anzuziehen.

Was können Arbeitgeber jetzt tun?

Wenn Ihre Einrichtung Forscher einstellen und umsiedeln möchte, sollten Sie schnell handeln:

1. Vereinfachung von Einwanderung und Relocation

  • Visa im Schnellverfahren: Arbeiten Sie mit Einwanderungsexperten zusammen, um eine einfache Visabearbeitung für Forscher und ihre Familien zu gewährleisten.
  • Bieten Sie Unterstützung bei der Umsiedlung an: Helfen Sie bei der Wohnungssuche, der Vermittlung von Schulplätzen und der Anmeldung vor Ort, um Reibungsverluste zu vermeiden.

2. Stabilität und akademische Freiheit hervorheben

Viele Forscher verlassen die USA wegen der politischen Unsicherheit. Highlight:

  • die langfristigen Finanzierungsverpflichtungen Europas.
  • Starker Schutz für die akademische Unabhängigkeit.

3. Vorhandene Programme nutzen

  • Partnerschaften mit Initiativen wie ERC-Stipendien.
  • Sondierung der nationalen Forschungsfinanzierung, die internationale Einstellungen unterstützt.

4. Als Brücke für US-Kollaborateure fungieren

Einige Forscher wollen die USA vielleicht nicht dauerhaft verlassen, könnten aber von kurzfristigen Aufenthalten oder einer Zusammenarbeit aus der Ferne profitieren. Flexible Optionen halten Talente bei der Stange, auch wenn sie nicht dauerhaft umziehen.

Wie Jobbatical Sie unterstützen kann

Indem sie klare Wege für Standortwechsel und Integration bieten, können europäische Forschungseinrichtungen Talente von Weltrang anziehen und die Führung in Wissenschaft und Innovation übernehmen.

Wenn Sie erwägen, in den USA ansässige Forscher einzustellen, ist unser Team auf folgende Bereiche spezialisiert:

  • Arbeitsvisa und -genehmigungen für Wissenschaftler und Forscher und ihre Familien.
  • Umzugslogistik, von der Unterbringung bis zum Papierkram vor Ort.
  • Laufende Unterstützung bei der Einhaltung der Vorschriften

Wenden Sie sich an unser Team, um zu erfahren, wie wir Sie dabei unterstützen können, Spitzenkräfte für Ihre Einrichtung zu gewinnen.

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